Kann Geoengineering die negativen Auswirkungen von El Niño umkehren?
Eine am 8. Juli in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlichte Studie beschreibt eine Form des Geoengineerings, die als Wolkenaufhellung oder „Cloud Brightening“ bezeichnet wird. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass diese Methode helfen könnte, die Auswirkungen von El Niño abzuschwächen. El Niño ist ein regelmäßig auftretendes Klimaphänomen im Pazifik, das extremes Wetter verursacht und die globalen Temperaturen steigen lässt.
Wissenschaftler glauben, dass sich die Sonneneinstrahlung auf die Meeresoberfläche reduzieren lässt, wenn die Reflektivität tief hängender Wolken mithilfe von Aerosolen erhöht wird. Dies könnte wiederum die Intensität von El-Niño-Ereignissen verringern. Die Computermodelle der Studie zeigten außerdem, dass ein frühzeitiges Eingreifen sogar einen „Super“-El-Niño in ein neutrales Klimaereignis verwandeln könnte.
Experten warnen jedoch davor, dass Geoengineering Risiken und Ungewissheiten mit sich bringt. Die Autoren argumentieren, dass ein kurzfristiger, gezielter Einsatz solcher Technologien Nutzen bringen könnte, ohne langfristige Verpflichtungen eingehen zu müssen. Andere Wissenschaftler warnen jedoch, dass die Technologie noch nicht einsatzbereit is
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