Stephen Colbert moderiert die letzte Folge der legendären „Late Show“
Am vergangenen Donnerstag moderierte Stephen Colbert die letzte Folge seiner „Late Show“ und endete damit eine der legendärsten Late-Night-Shows in der US-amerikanischen Fernsehgeschichte. In der Abschluss-Show waren zahlreiche prominente Künstler zu Gast. Unter anderem gab es einen symbolträchtigen Auftritt von Paul McCartney im Ed-Sullivan-Theater in New York, wo die Beatles 1964 ihr US-Debüt feierten.
CBS hatte finanzielle Gründe für die Absetzung der Show angeführt, doch viele glauben, dass politische Motive dahinterstecken. Paramount, der Eigentümer von CBS, wollte die Genehmigung der Bundesaufsichtsbehörden für eine Fusion mit Skydance Media einholen und außerdem einen Rechtsstreit mit Trump beilegen. Und Präsident Trump ist bekannt für seine abfälligen Kommentare über Stephen Colbert, da ihn die satirischen Seitenhiebe des Komikers verärgern.
Die letzte Folge der „Late Show“ war eine Mischung aus emotionalen Abschieden und Colberts typischem absurdem Humor. Er blickte auf seine Karriere zurück, beschrieb seine Art von Comedy als „hoffnungsvolle Verzweiflung“ und forderte die Zuschauer auf, auch in schwierigen Momenten Freude zu finden. Sein Abschied markiert das Ende einer Är