Banksys neue Statue liefert ein kraftvolles Statement über blinden Nationalismus
Der Straßenkünstler Banksy hat sich zu einer neuen Skulptur bekannt, die am vergangenen Mittwoch im Zentrum von London aufgetaucht ist. Die eindrucksvolle Statue zeigt einen Mann im Anzug, der marschiert und eine wehende Fahne hält, die sein Gesicht komplett verdeckt. Dabei tritt er blindlings von seinem Sockel in den Abgrund. Der Standort der Skulptur wurde von Banksy bewusst gewählt. Er wollte „eine Lücke“ zwischen Denkmälern füllen, die Großbritanniens Geschichte als Imperialmacht würdigen.
Seit ihrem plötzlichen Auftauchen strömen Menschenmengen herbei, um die Statue zu sehen. Viele Betrachter sehen in der Statue einen Kommentar zum Nationalismus und zum „blinden Patriotismus“. Sie interpretieren die Symbolik eines Anzug tragenden Staatsmannes, der von seiner eigenen Fahne geblendet wird, als Kritik an blinder Macht und mangelnder Weitsicht. Beides ist in der heutigen Politik häufig anzutreffen.
Banksy, dessen Identität nach wie vor nicht bekannt ist, hat bereits in der Vergangenheit provokative Installationen in ganz London hinterlassen, die oft politische und gesellschaftliche Fragen thematisieren. Er ist bekannt für eindrucksvolle öffentliche Kunst, die breite Diskussionen und