Schottische Invasion bringt Boston zum Feiern
Letzte Woche wurde Boston von der „Tartan Army“ überrannt. 20.000 schottische Fans fielen anlässlich der Fußball-WM in die Stadt ein – allerdings ohne Schwerter und Lanzen. Stattdessen brachten sie gute Laune, Lieder, Dudelsäcke und einen unstillbaren Durst auf Bier mit. Manchen Kneipen ging sogar das Bier aus. Die Fans brachten sogar die Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, dazu, Haggis für legal zu erklären – nur um dann die Träume der schottischen Fans zunichte zu machen und zuzugeben, dass alles nur ein Scherz war.
Haggis bleibt weiterhin verboten, aber Schottlands gute Laune ist ungebrochen. Bostons Bürgermeisterin Michelle Wu heizte die ausgelassene Stimmung weiter an. In einem schottischen Trikot verkündete sie offiziell die neue Städtepartnerschaft zwischen Boston und Glasgow. Außerdem soll sie angeblich einen orangefarbenen Verkehrskegel auf die Statue des Basketballspielers Bill Russell platziert haben. Ist das der Beginn einer neuen, ursprünglich aus Glasgow stammenden, Bostoner Tradition?
Trotz einer fast vollständigen schottischen Übernahme der Stadt kam es zu keiner einzigen Verhaftung, und die Bostoner lobten ihre Gäste dafür, dass sie alles immer sauber hinte