Rechtswissenschaftlerin ruft Länder zur Verteidigung der internationalen Rechtsordnung auf
Eine renommierte Völkerrechtswissenschaftlerin warnt, dass Länder sich zusammenschließen müssen, um den Kollaps der internationalen Rechtsordnung zu verhindern. Laut The Guardian hat Oona Hathaway, Juraprofessorin an der Yale-Universität und designierte Präsidentin der American Society of International Law, signifikante Bedrohungen des Völkerrechts identifiziert, insbesondere in Bezug auf den Schutz von Zivilisten und das Verbot der gewaltsamen Gebietsaneignung.
Sie weist darauf hin, dass die Einhaltung der Urteile des Internationalen Gerichtshofs stark gesunken ist, von 80 % auf etwa 50 %, was Bedenken hinsichtlich der Autorität des Gerichtshofs aufkommen lässt. Hathaway kritisiert die US-Regierung dafür, dass sie internationale Institutionen untergräbt, die sie einst unterstützt hat, insbesondere im Kontext der Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen.
Hathaway fordert die Durchsetzung der Urteile des Internationalen Gerichtshofs. Dazu sollen Staaten, die sich nicht daran halten, aus UN-Ausschüssen ausgeschlossen werden. Sie unterstreicht die Bedeutung des Verbots der gewaltsamen Gebietsaneignung als Grundlage des Völkerrechts. Sie stellt auch einen Wandel in der Haltung Europa