Zunehmender Antisemitismus in Europa zwei Jahre nach dem Anschlag der Hamas
Antisemitische Vorfälle in Europa haben nach dem am 7. Oktober 2023 von der Hamas verübten Anschlag auf Israel einen neuen Höchststand erreicht. Führende Vertreter der jüdischen Gemeinschaft äußern große Besorgnis darüber, dass es fast täglich zu Angriffen auf jüdische Menschen und Einrichtungen kommt. Sie weisen auch darauf hin, dass sich viele jüdische Menschen aufgrund der eskalierenden Bedrohungen gezwungen sehen, ihre Identität in der Öffentlichkeit zu verbergen.
Behörden in ganz Europa haben die Sicherheitsvorkehrungen rund um jüdische Einrichtungen verstärkt. Dies hat sich insbesondere in Deutschland als wirksames Mittel zur Verhinderung von Anschlägen erwiesen. Dennoch kommt es weiterhin zu antisemitischen Gewalttaten. Vor Kurzem wurden in Manchester bei einem Angriff vor einer Synagoge während Jom Kippur zwei Menschen getötet und mehrere verletzt.
Führende jüdische Persönlichkeiten warnen davor, dass Antisemitismus und Nationalismus im politischen Diskurs zunehmend instrumentalisiert werden. Sie äußern die Befürchtung, dass Antisemitismus zu einer politischen Waffe wird, die insbesondere von rechtsextremen Parteien gegen Einwanderer eingesetzt wird. Dieser beunruhigende Tren