Trumps Rede vor der UN-Generalversammlung – Beschwerden und Angriffe
Am Dienstag hielt US-Präsident Donald Trump vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Institution eine ausschweifende, einstündige Rede. Er kritisierte die UNO als ineffektiv und behauptete, nur er allein könne globale Konflikte lösen. Er prahlte damit, sieben Kriege beendet zu haben, und erklärte, andere Länder würden unter ihrer derzeitigen Führung immer mehr verfallen.
Trump wich vom Manuskript ab und bezeichnete den Klimawandel als „größten Betrug” und „Schwindel”. Er warf Umweltschützern vor, „alle Kühe töten” zu wollen. Er tat erneuerbare Energien als „Witz” und „Betrug” ab. Trump prahlte auch damit, die Produktion fossiler Brennstoffe in den USA zu steigern und lobte die Verwendung von „schöner sauberer Kohle”.
Trump machte außerdem hetzerische Bemerkungen über den muslimischen Bürgermeister von London, Sadiq Khan, und behauptete, dass Einwanderer die kulturelle Identität Europas zerstören würden. Er stellte die unbegründete Behauptung auf, dass alle Muslime in westlichen Ländern die Einführung der Scharia anstreben würden. Die Rede untermauerte Trumps Konfrontationshaltung gegenüber politischen Gegnern und internationalen Verbü