Trump ordnet Umbenennung des Verteidigungsministeriums in Kriegsministerium an
Am Freitag unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Dekret, mit dem das Verteidigungsministerium wieder in „Kriegsministerium“ umbenannt wurde. Dieser Begriff wurde bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet. Trump sagte, dass „Verteidigungsministerium“ zu defensiv sei. Der Name „Kriegsministerium“ sei eine Rückbesinnung auf frühere Zeiten, in denen die USA Kriege gewonnen hätten. Angesichts der aktuellen globalen Lage hält Trump den neuen Namen für „sehr viel passender”.
Verteidigungsminister Pete Hegseth unterstützte die Umbenennung. Er erklärte, er wolle dem Ministerium wieder ein „Kriegerethos“ verleihen, da die USA seit der Namensänderung zu „Verteidigungsministerium“ keinen größeren Krieg mehr gewonnen hätten. Trump wiederholte auch seine Behauptung, mehrere Kriege beendet zu haben, und versprach erneut, den anhaltenden Konflikt in der Ukraine zu lösen.
Trump deutete Pläne an, die Namensänderung gesetzlich zu verankern, doch dafür könnte die Zustimmung des Kongresses erforderlich sein. Die Demokraten verurteilten die Umbenennung und betonten, wie wichtig es sei, dass sich das Pentagon auf die nationale Sicherheit konzentriere und nicht auf politische Symbolik. Sie forder