Emmanuel Macron wünscht sich die Anerkennung der französischen elektronischen Musik durch die UNESCO
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat vorgeschlagen, dass die französische elektronische Musik, bekannt als French House, den Status eines UNESCO-Kulturerbes erhält, ähnlich wie das irische Harfenspiel, der Reggae aus Jamaika und die kubanische Rumba. Macrons Initiative stellt Frankreich auf eine Stufe mit Deutschland, wo kürzlich Berliner Techno in die Liste des Kulturerbes aufgenommen wurde.
In einem Interview äußerte Macron seinen Stolz über Frankreichs Status als Wegbereiter in der elektronischen Musik. French House, ein Musikstil, der in den 1990er Jahren von Künstlern wie Daft Punk, Étienne de Crécy und Air entwickelt wurde, verbindet verschiedene Genres und hat seit seinem Höhepunkt an Popularität eingebüßt, ist aber nach wie vor eine bedeutende Musikrichtung.
Die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes erkennt Praktiken und Ausdrucksformen an, die für die kulturelle Identität von Bevölkerungsgruppen von Bedeutung sind. Frankreich hat bereits mehrere kulturelle Praktiken erfolgreich in die UNESCO-Liste aufnehmen lassen, darunter das Baguette und Parfüm aus Grasse.