Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Europa geht zurück
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitsstunden in Europa geht zurück, was in erster Linie auf die Zunahme von Teilzeitjobs und die steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen zurückzuführen ist. In den letzten zehn Jahren hat sich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in der EU um eine Stunde verringert. Diese Daten wurden letzte Woche von Eurostat veröffentlicht. In fast der Hälfte der 34 untersuchten Länder wurde ein Rückgang festgestellt.
Innerhalb der EU hatten die Niederlande mit 32,1 Stunden die kürzeste und Griechenland mit 39,8 Stunden die längste Arbeitszeit. In Europa insgesamt wird in der Türkei mit 43,1 Stunden am längsten gearbeitet. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Europa beträgt 36 Stunden. Mit 34 Stunden liegt Deutschland deutlich unter dem Durchschnitt.
Seit 2014 ist lediglich in Serbien ein dramatischer Anstieg von fast 2 Stunden zu verzeichnen. In Litauen, Zypern und Malta hat die Wochenarbeitszeit nur geringfügig zugenommen. In Deutschland sank die Wochenarbeitszeit drastisch um fast 2 Stunden. Es wird erwartet, dass sich der Trend zu kürzeren Arbeitszeiten in Europa fortsetzen wird, was die generellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und die Veränderunge