FIFA-Funktionär kritisiert europäische Fußballmannschaften wegen der Proteste in Katar
Am Sonntag kritisierte der FIFA-Funktionär Arsène Wenger die europäischen Fußballmannschaften, die bei der WM in Katar versucht hatten, politische Statements abzugeben. Der ehemalige Arsenal-Manager nannte jedoch keine Mannschaften beim Namen. Er sagte, erfolgreiche Mannschaften seien mental bereit, sich auf den Wettkampf zu konzentrieren und nicht auf politische Proteste.
Sieben europäische Fußballverbände wollten, dass ihre Kapitäne Armbinden trugen, um gegen die Verletzung der Menschenrechte in Katar zu protestieren. Ursprünglich hatte die FIFA das Thema vermieden, bis die katarischen Behörden offenbar Druck machten. Nur wenige Stunden vor den ersten Spielen von England und den Niederlanden drohte der Verband Spielern, die politische Statements auf ihren Trikots trugen, mit gelben Karten.
Nach dem Verbot der Armbinden posierte die deutsche Mannschaft für ein Foto mit der rechten Hand vor dem Mund – eine Geste, mit der die Spieler gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit protestierten. Nachdem Deutschland ausgeschieden war, feierten katarische Fernsehmoderatoren, die das Spiel kommentiert hatten, das Ausscheiden Deutschlands und machten sich darüber lustig, indem sie ihren Mund