Hängt „New York City 1“ von Piet Mondrian vielleicht auf dem Kopf?
1980 erwarb die deutsche Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ein ikonisches Kunstwerk des berühmten niederländischen Künstlers Piet Mondrian mit dem Titel „New York City 1“. Das Bild zeigt die für Mondrian charakteristischen klassischen Primärfarben und markanten geometrischen Linien. Er schuf eine Reihe ähnlicher Bilder in den Jahren 1941 und 1942, nachdem er von Europa nach New York übergesiedelt war.
„New York City 1“ wurde lange Zeit mit den engsten Linien am unteren Rand des Bildes ausgestellt. Die Nachforschungen einer Kunsthistorikerin zeigen jedoch, dass das Bild jahrzehntelang verkehrtherum gehangen haben könnte, denn es gibt ein Foto von Mondrians Atelier, in dem das Bild in umgekehrter Ausrichtung gezeigt wird.
Momentan zeigt das Museum eine Ausstellung von Mondrians Werken. Im Katalog des Museums heißt es, dass es vermutlich unmöglich ist, jemals die richtige Ausrichtung des Bildes zu erfahren. Und laut der Kuratorin des Museums wird das Bild vorerst so hängen bleiben, wie es immer hing, weil eine Rotation zu Schäden am Kunstwerk führen könnte.