Mäuse schlafen ein, wenn ihr Dopaminspiegel steigt
Am 3. März veröffentlichte die Zeitschrift Science eine faszinierende Studie. Wissenschaftler verfolgten die Wirkung von Dopamin in den Gehirnen von Mäusen. Dopamin ist ein Neurotransmitter. Der Studie zufolge versetzt ein Dopaminschub Mäuse in die Traumphase des Schlafes. Diese Phase ist als REM-Schlaf oder Rapid Eye Movement bekannt. Beim Menschen ist es die Phase, in der wir lebhafte Träume erleben.
Wenn Menschen schlafen, wechseln sie zwischen REM- und Nicht-REM-Schlafphasen. Was die Übergänge zwischen den Phasen auslöst, ist jedoch ein Rätsel. Diese neue Forschung zeigt einen möglichen Auslöser für diese Zyklen auf. Ein genaueres Verständnis dieser Übergänge könnte am Ende neue Wege zur Behandlung von Schlafstörungen bei Menschen aufzeigen.
In der Anfangsphase der Studie untersuchten die Forscher Veränderungen des Dopaminspiegels bei Mäusen. Sie entdeckten, dass der Dopaminspiegel in bestimmten Bereichen des Gehirns anstieg, kurz bevor die Mäuse in den REM-Schlaf übergingen. Daraufhin regten die Forscher die Dopaminproduktion künstlich an, und die Mäuse erreichten die REM-Phase deutlich schneller.