Gesunde Meere bis 2050 sind möglich
In einer am 1. April in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie heißt es, dass die Weltmeere trotz jahrzehntelanger massiver Verschmutzung bemerkenswert widerstandsfähig sind, was innerhalb von drei Jahrzehnten zu einer vollständigen Erholung führen könnte. Die Forscher sagen, dass Klimawandel und Probleme im Zusammenhang mit dem Naturschutz dabei die größten Hürden darstellen. Sie warnen, dass nicht viel Zeit bleibe, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Die Meere werden seit Jahrhunderten von den Menschen ausgebeutet, aber die negativen Auswirkungen menschlicher Eingriffe sind erst in den letzten 50 Jahren wirklich deutlich geworden. Fische und andere Meeresbewohner wurden durch Fischfang fast bis an den Rand des Aussterbens gedrängt. Ölteppiche und andere Formen der Umweltverschmutzung haben die Meere vergiftet. Falls der Müll nicht drastisch reduziert wird, wird sich der Plastikabfall im Ozean in den nächsten zehn Jahren verdreifachen. Dieser neue Bericht erkennt das Ausmaß der Probleme an, weist aber auch auf die bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit der Meere hin. Zum Beispiel ist die Zahl der Buckelwale wieder gestiegen, seitdem der kommerzielle Walfang verboten wurd