Österreich: Geldstrafe für Mann in Haifischkostüm wegen Burka-Verbot
Am vergangenen Freitag wurde ein Mann, der vom Elektronikgeschäft McShark in Wien als Werbemaskottchen angestellt worden war, von der Polizei angehalten. Die Beamten forderten ihn auf, das Kopfteil seines Haifischkostüms abzunehmen, was er mit den Worten ablehnte: „Ich mache hier nur meine Arbeit“. Er nahm später das Kopfteil ab, erhielt jedoch trotzdem eine Geldstrafe.
Seit dem 1. Oktober ist es illegal, in der Öffentlichkeit vollverschleiert zu erscheinen. Ein Verstoß gegen das Gesetz hat eine Geldstrafe von 150 Euro zur Folge. Das Gesetz umfasst auch andere Gesichtsbedeckungen, unter anderem Kostüme und selbst Motorradfahrer, die ihr Gesicht mit einem Schal vor der Kälte schützen. Nach dem neuen Gesetz müssen Gesichter in der Öffentlichkeit vom Haaransatz bis zum Kinn sichtbar sein. Damit sind Skibrillen, chirurgische Masken und Kostümmasken in der Öffentlichkeit ebenfalls verboten.
Wie andere Länder in Europa wollte auch Österreich Burkas verbieten, die den gesamten Körper verhüllen, sowie andere Verschleierungen, die von muslimischen Frauen getragen werden. Anders als andere Länder wollte Österreich dieses Verbot aus Furcht vor Klagen wegen Diskriminierung jedoch nicht „Burka-