„Horror-Clown“-Epidemie breitet sich aus
Eine Welle von „Horror-Clown“-Sichtungen breitet sich über die Vereinigten Staaten aus. Diese begann Ende August in South Carolina, wo von Clowns berichtet wurde, die versucht hatten, Kinder in den Wald zu locken. Der Trend hat sich seitdem zu einem landesweiten Phänomen ausgeweitet. In mehr als zwei Dutzend US-Bundesstaaten sind gruselige Clowns gesichtet worden. Mittlerweile hat sich das „Horror-Clown“-Phänomen auch auf Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland ausgeweitet.
Die Massenhysterie hat bisher noch nicht zu ernsthaften Verletzungen oder Todesfällen geführt. Dies liegt vermutlich daran, dass die meisten dieser gesichteten Clowns entweder Jugendliche sind, die sich zum Spaß als Clown verkleiden oder dass Anrufer, die Sichtungen melden, die Clowngeschichten nur erfunden haben.
Clowns haben schon immer sowohl Kindern als auch Erwachsenen Angst eingejagt, insbesondere seit den 80er Jahren, als Stephen King den alptraumhaften Clown Pennywise in seinem Horrorroman „Es“ geschaffen hat, welcher später verfilmt wurde.