Ein Zehntel der unberührten Naturgebiete der Welt seit den 1990er Jahren zerstört
Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie ist in den letzten 20 Jahren ein Zehntel der unberührten Natur in der Welt verloren gegangen. Den Ergebnissen der Studie zufolge, die in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht wurden, ist Südamerika am stärksten von diesem Verlust betroffen. Der Kontinent hat nahezu 30 Prozent seiner Wildnis verloren.
Die Wissenschaftler definieren „Wildnis“ als Landschaften, die weitgehend frei von menschlichen Einflüssen sind. Sie verglichen eine aktuelle Karte dieser Gebiete mit einer entsprechenden Karte aus den 1990er Jahren, und stellten fest, dass rund 3,3 Millionen Quadratkilometer zerstört worden sind. Damit bleiben noch knapp über 30 Millionen Quadratkilometer erhalten. Laut Naturschutzexperten ist der Hauptgrund für diese Zerstörung die nicht nachhaltige Nutzung des Landes, wie zum Beispiel durch Landwirtschaft und Bergbau.
Große unberührte Naturgebiete sind von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt. Außerdem binden sie Treibhausgase und verlangsamen damit den Klimawandel. Sollte die Zerstörung der Wildnis mit demselben Tempo vorangehen wie bisher, sagen die Autoren der Studie voraus, dass in einem Ja
Improve your German listening skills
- Can you read German but not understand it when people speak?
→ Read: Why spoken German is hard to understand - Build your skills with real-world listening practice
→ Try: Practice with audio and transcripts