Brexit führt zu Preiserhöhungen bei Apple-Produkten in Großbritannien
Macintosh-Nutzer in Großbritannien erlebten in der vergangenen Woche eine unangenehme Überraschung: Apple hat die Preise seines gesamten Computersortiments drastisch erhöht. Das Unternehmen entschloss sich zu diesem Schritt, um sich dem geänderten Umtauschkurs zwischen dem US-Dollar und dem britischen Pfund anzupassen. Der Wert des Pfundes war im Anschluss an die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, stark gefallen.
Apple korrigierte seine Preisgestaltung für Großbritannien am vergangenen Donnerstag während der Präsentation von drei neuen Laptop-Computern. Der billigste Laptop im Sortiment von Apple kostet damit jetzt in Großbritannien 849 Pfund. Das sind 100 Pfund mehr als noch am Tag zuvor. Preiserhöhungen bei anderen Produkten waren sogar noch dramatischer: So kostet der Mac Pro Desktop-Computer jetzt zum Beispiel 2.999 Pfund, 500 Pfund mehr als am Anfang der Woche.
Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das im Zuge des Brexit-Entscheids seine Preise in Großbritannien erhöht hat. Anfang letzter Woche hatte Microsoft angekündigt, die Software-Preise für britische Geschäftskunden zu erhöhen, um so den Rückgang des britischen Pfunds zu kompensieren.