Gentherapie bei Mäusen erzielt Gewebeverjüngung
Die Wissenschaftler knüpften an die Arbeit des japanischen Nobelpreisträgers Prof. Shinya Yamanaka an. Im Jahr 2006 stellte er die so genannten „Yamanaka-Faktoren“ vor. Das sind vier Moleküle, die erwachsene Zellen in junge Stammzellen transformieren können.
Es gelang den Forschern, ältere Zellen zu regenerieren und die Mäuse jünger zu machen. Das wurde mit biologischen Markern festgestellt, die die Alterung messen.
Das Team wandte Yamanakas Therapie mehrere Monate lang bei Mäusen mittleren Alters an, mit dem Ergebnis, dass die Tiere in vielerlei Hinsicht jüngeren Tieren ähnelten. Zum Beispiel zeigten ihre Haut und ihre Nieren Anzeichen von Verjüngung.
Die Experimente zeigten, dass eine 10-monatige Therapie am effektivsten war. Die Therapie war auch effektiver, wenn sie an Mäusen angewandt wurde, die 12 bis 15 Monate alt waren. Das entspricht einem menschlichen Alter von 35 bis 50 Jahren. Bei älteren Tieren, die nur einen Monat lang behandelt wurden, konnten die Wissenschaftler kaum einen Effekt feststellen.
Die Wiederholung der gleichen