Achtsamkeit kann Schuldgefühle verringern und die moralische Entscheidungsfindung beeinflussen
Viele intelligente Geräte erinnern uns regelmäßig daran, „eine Minute Achtsamkeit“ einzulegen.
Es wird auch gesagt, dass Achtsamkeit eine Person besser machen kann. Verfechter sagen, Achtsamkeit würde verborgene Reserven an Empathie und Mitgefühl für andere wecken.
Eine kürzlich erschienene Studie zeigt jedoch, dass Achtsamkeit auch schädlich sein kann. Sie unterdrückt unsere Schuldgefühle, wenn wir jemanden verletzt haben. Sie hält uns auch davon ab, unsere Fehler wiedergutzumachen. Individualistisch gesinnte Menschen sind nach dem Meditieren weniger geneigt, anderen zu helfen.
In einer anderen Studie aus dem letzten Jahr zeigten Forscher, dass Achtsamkeit die egoistischen Tendenzen der Menschen verstärken kann.
Im Allgemeinen scheint Achtsamkeit unangenehme Gefühle zu beruhigen. Doch viele negative Emotionen können auch einen nützlichen Zweck erfüllen. Vor allem, wenn es um moralische Entscheidungen geht.
Betrachten wir diese Erkenntniss