US-Demonstranten in aufblasbaren Kostümen protestieren friedlich gegen bewaffnete ICE-Mitarbeiter
Die Idee dahinter ist simpel: Wenn Menschen sich als Tiere oder Comicfiguren verkleiden, wirkt der Protest eher wie eine kreative Performance als eine Konfrontation. Das kann friedliche Demonstranten schützen. Wenn es zu Gewalt kommt, ist klar, dass nicht die Demonstranten damit angefangen haben. Bilder von schwer bewaffneten Polizisten, die Einhörner und Frösche angreifen, können sehr aussagekräftig sein.
Der strategische Einsatz von Kostümen und Verkleidungen für besondere politische Anlässe hat in der Protestbewegung eine lange Tradition.
Die Bürgerrechtsaktivisten der 1960er Jahre trugen ihre beste Kleidung zu Kundgebungen und Demonstrationen, um ein respektvolles und nicht bedrohliches Bild zu vermitteln und Würde zu zeigen.
Sie trugen Denim-Overalls, um ihre Solidarität mit Arbeitern und Bauern zu zeigen, und Masken und Kostüme auf Antikriegsdemonstrationen. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Diese Tradition reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück.
Nun hat Operation Inflation mit dem Versand von Kostümen an Demons