Die Regierungschefs der EU fordern eine härtere Haltung gegenüber Russland
Der französische Präsident Emmanuel Macron, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk forderten eine stärkere Haltung und härtere Maßnahmen gegenüber Russland.
Ich stimme vielen ihrer Argumente zu. Ich halte Macrons Forderung nach strategischer Ambiguität für einen sehr guten Ansatz. Putin sollte nicht wissen, was ihn erwartet.
Aber Europa muss ihm trotzdem deutlich machen, dass seine Drohnen abgeschossen werden und dass seine Schiffe geentert und festgesetzt werden können. Schließlich finanziert Putin 30 bis 40 % der Kriegskosten über diese Schattenflotte aus alten Tankern mit unklaren Eigentumsverhältnissen. Eine Störung dieser Operationen würde Russland schwer treffen.
Ich stimme auch Mette Frederiksen und Donald Tusk zu. Russland ist nicht nur eine Bedrohung für die Ukraine, sondern für ganz Europa. Wir müssen aufhören, diese Gefahr zu unterschätzen.
Wir sollten aber auch die Illusion zerstreuen, dass es f