Wir beginnen mit dem EU-Gipfel in Kopenhagen. In einer geschlossenen Sitzung der EU-Staatsoberhäupter forderten viele von ihnen eine härtere Haltung gegenüber Russland. Die Regierungschefs Frankreichs, Dänemarks, Polens, Großbritanniens und Deutschlands reagierten auf die jüngsten Drohnenangriffe Russlands und den anhaltenden Erdöl-Schmuggel durch die russische Schattenflotte. Es scheint einen Konsens darüber zu geben, dass Russland eine Bedrohung für ganz Europa darstellt. Aber es wächst auch das Gefühl, dass Europa stark und machtvoll genug ist, um sich selbst zu verteidigen.
In unserem Wissenschafts- und Technologiethema sprechen wir über neue wissenschaftliche Erklärungen dafür, dass Frauen im Durchschnitt länger leben als Männer. Eine neue Studie hat die Unterschiede in der Lebenserwartung verschiedener Säugetier- und Vogelarten untersucht. Es stimmt, dass eine gesunde Lebensweise und eine gute Ernährung einen positiven Einfluss hat, aber neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass auch Genetik und Evolution eine Rolle spielen.
Und zum Schluss werden wir das Leben und die Verdienste von Jane Goodall würdigen. Die angesehene Naturschützerin ist letzte Woche im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie war berühmt für ihre Arbeit mit Schimpansen in Afrika und für ihre bahnbrechenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Tierverhaltensforschung. Sie hat ihr Leben dem Naturschutz gewidmet.
Wir wollen mit unserem Programm beginnen. Angesichts der russischen Drohnenangriffe und der anhaltenden Erdölschmuggel-Operationen der russischen Schattenflotte verschärft Europa seine Haltung gegenüber Russland.
Auf einem EU-Gipfeltreffen in Kopenhagen letzte Woche diskutierten die EU-Regierungschefs über die wachsende Bedrohung durch Russland.
Der französische Präsident Emmanuel Macron, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk forderten eine stärkere Haltung und härtere Maßnahmen gegenüber Russland.
Ich stimme vielen ihrer Argumente zu. Ich halte Macrons Forderung nach strategischer Ambiguität für einen sehr guten Ansatz. Putin sollte nicht wissen, was ihn erwartet.
Aber Europa muss ihm trotzdem deutlich machen, dass seine Drohnen abgeschossen werden und dass seine Schiffe geentert und festgesetzt werden können. Schließlich finanziert Putin 30 bis 40 % der Kriegskosten über diese Schattenflotte aus alten Tankern mit unklaren Eigentumsverhältnissen. Eine Störung dieser Operationen würde Russland schwer treffen.
Ich stimme auch Mette Frederiksen und Donald Tusk zu. Russland ist nicht nur eine Bedrohung für die Ukraine, sondern für ganz Europa. Wir müssen aufhören, diese Gefahr zu unterschätzen.
Wir sollten aber auch die Illusion zerstreuen, dass es f
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Es ist schon lange bekannt, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung haben als Männer. Traditionell wurde dies auf die gesündere Ernährung und Lebensweise von Frauen zurückgeführt.
Aber das scheint nur eine der Erklärungen zu sein.
Eine Studie, die letzte Woche in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht wurde, untersucht die Unterschiede in der Lebenserwartung verschiedener Tierarten.
Es wurden 1.176 Tierarten untersucht, darunter Schimpansen, Nagetiere und Vögel. Dabei wurde festgestellt, dass bei 72 % der Säugetierarten die Weibchen etwa 12 % länger leben als die Männchen. Bei 68 % der Vogelarten leben die Männchen jedoch durchschnittlich 5 % länger.
Die Studie lässt vermuten, dass die Genetik eine Rolle spielt. Insbesondere scheinen verschiedene Chromosomenkombinationen einen Unterschied zu machen. Darüber hinaus beeinflussen auch andere Faktoren wie das Paarungsverhalten und die Umgebung der Tiere die Lebenserwartung.
Dieser Unterschied ist selbst in Zoos zu beobachten, wo die Bedingungen weniger harsch sind als in freier Wildbahn.
Interessanterweise ist der Unterschied bei monogamen Arten geringer und bei Arten, die sich mit mehreren Partnern paaren, größer.
Insgesam
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Die angesehene Naturschützerin Jane Goodall ist letzte Woche im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie war für ihre bedeutende Arbeit mit Schimpansen in Afrika bekannt.
Vor Jahrzehnten lebte sie in Tansania mit Schimpansen zusammen und entdeckte, dass sie Werkzeuge benutzen, genau wie Menschen. Sie gab ihnen Namen und konnte zeigen, dass sie Persönlichkeiten und komplexe Emotionen haben. Ich habe immer bewundert, wie Goodalls Arbeit unser Verständnis von Tieren verändert hat.
In späteren Jahren reiste Goodall um die Welt und hielt Vorträge über den Umwelt- und Naturschutz. Können Sie sich vorstellen, 300 Tage im Jahr zu reisen? Ein wirklich beispielloses Engagement für den Naturschutz!
Goodall erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Sie wurde auch zur Friedensbotschafterin der Vereinten Nationen ernannt.
Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter ihre Bestseller-Autobiografie Grund zur Hoffnung.
Ich fand es sehr inspirierend, wie sie trotz der harschen Realität der Klimakrise ihre Hoffnung bewahrt hat.
Ich bin überzeugt, dass ihre Arbeit auch künftige Generationen inspirieren wird. Jane Goodall hat uns gelehrt, dass alle Lebewesen Respekt und Liebe verdienen.
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Das Vermächtnis von Jane Goodall wird weiterleben. Sie hat sich beispielhaft für Tiere und für den Naturschutz eingesetzt. Wir alle sollten versuchen, ihrem Vorbild im respektvollen Umgang mit der Natur zu folgen.
Bis zur nächsten Folge!
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