Bieten Europas Regierungschefs Trump endlich die Stirn?
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Donald Trump öffentlich Paroli geboten. Trump hatte behauptet, sie habe ihn beim G7-Gipfel um ein gemeinsames Foto „angefleht“. Meloni wies dies entschieden zurück, woraufhin Trump sie noch weiter beleidigte. Er sagte: „Ich hätte keines gemacht, aber sie tat mir leid.“ Er behauptete, Melonis Popularität sei stark gesunken, angeblich weil sie sich weigerte, den USA im Konflikt mit dem Iran zu helfen. Meloni konterte. In einem Video auf X erklärte sie, es sei „eine Schande, dass er gegenüber den Feinden des Westens nicht dieselbe Entschlossenheit an den Tag legt“.
Melonis Reaktion spiegelt einen allgemeinen Wandel unter den führenden Politikern der EU und des Westens generell wider, die Trumps Rhetorik und sein Handeln nicht länger widerspruchslos hinnehmen. Der französische Präsident Emmanuel Macron beispielsweise hat Trumps Umgang mit dem Iran-Konflikt scharf kritisiert. „Wenn man es ernst meint, sagt man nicht jeden Tag das Gegenteil von dem, was man am Tag zuvor gesagt hat“, erklärte er.
Auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez haben Trumps Verhalten im Zusammenhang mit d