Unterschiedliche Interessen von Trump und Netanjahu erschweren die Verhandlungen im Nahen Osten
Die Spannungen zwischen dem Iran und Israel haben sich im Laufe des Wochenendes verschärft. Die Eskalation verdeutlicht die Instabilität im Nahen Osten und das komplizierte Verhältnis zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump. Letzterer behauptet, die volle Kontrolle über die Situation zu haben.
Trump hat Netanjahu angeblich davor gewarnt, die Hisbollah im Libanon anzugreifen, da dies eine Grenze für den Iran überschreiten würde. Trump beharrt sogar darauf, dass er die Entscheidungen treffe, nicht Netanjahu. Trotz der Warnungen startete Netanjahu Angriffe gegen die Hisbollah im Libanon. Dies führte zu iranischen Raketenangriffen als Vergeltungsmaßnahme und daraufhin zu weiteren Angriffen Israels.
Beide Männer stehen innenpolitisch unter Druck. Trump will noch vor den US-Wahlen im November ein Abkommen erzielen. Netanjahu will militärische Erfolge haben, um seine eigene politische Position vor den Wahlen in Israel zu stärken.