EU reagiert auf Wohnraumkrise mit Lockerung der Vorschriften und mehr finanzieller Unterstützung
Die EU-Kommission unternimmt wichtige Schritte, um die anhaltende Wohnraumkrise in der EU zu bewältigen. Im November erklärte der EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen, dass die derzeitigen Rahmenbedingungen zu restriktiv seien. Er kündigte Pläne zur Lockerung der strengen Vorschriften für staatliche Beihilfen und zur Aufstockung der EU-Finanzmittel an, um Mitgliedstaaten bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu helfen.
Der angekündigte EU-Plan für bezahlbaren Wohnraum soll die Bemühungen der einzelnen Länder durch eine Reihe von Initiativen und Gesetzesvorschlägen ergänzen. Darunter sind zum Beispiel Maßnahmen zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen wie Airbnb. Nach Einschätzung vieler Experten ist der dramatische Ausbau des Marktes für Kurzzeitvermietungen an Touristen eine der Hauptursachen der Krise.
Angesichts von Mietsteigerungen von fast 29 % und einem Anstieg der Immobilienpreise um 60 % seit 2010 haben viele Europäer Schwierigkeiten, sich Wohnraum zu leisten, insbesondere in den Großstädten. Die Krise trifft insbesondere junge Menschen unverhältnismäßig hart. Sie zwingt die EU zu der Erkenntnis, dass Wohnraum ein Anliegen ist, das ein gemeinsames europäisches Han