Russlands Geheimdienstchef droht Polen und den baltischen Staaten
Am 15. April warnte der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, vor Vergeltungsmaßnahmen gegen die NATO, falls sie aggressive Maßnahmen gegen Russland und Belarus ergreifen sollte. In einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti sagte Naryschkin, dass Polen, Litauen, Lettland und Estland aufgrund ihrer aggressiven Rhetorik und ihres militärischen Auftretens als erste ins Visier geraten würden.
Als Reaktion auf die Möglichkeit einer russischen Aggression sind Polen und die baltischen Staaten aus dem Ottawa-Übereinkommen ausgetreten, das den Einsatz von Landminen verbietet. Naryschkin verwies auf die Absicht Polens, Zugang zu Atomwaffen zu erlangen, und auf die Pläne, rund zwei Millionen Panzerabwehrminen entlang der Grenzen zu Belarus und Kaliningrad zu verlegen.
Naryschkin bekräftigte die strategischen Ziele Russlands in Bezug auf die Ukraine und betonte die Forderung des Kremls nach der Atomwaffenfreiheit sowie nach der „Entmilitarisierung und Entnazifizierung“ der Ukraine. Kritiker der diplomatischen Annäherungen Trumps an Putin warnen, dass jegliche Zugeständnisse den Expansionismus Russlands verstärken und die europäische Sicherheit ge