Neue Studie erklärt den Rekord-Temperaturanstieg des vergangenen Jahres
Eine am vergangenen Donnerstag in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie untersucht die Bedeutung von Wolken für den rekordverdächtigen Temperaturanstieg im vergangenen Jahr. Die Forscher stellten fest, dass neben der Umweltverschmutzung und dem Klimamuster El Niño auch die Abnahme der tief liegenden Wolken zur Erwärmung der Erde beigetragen hat, was das Rückstrahlvermögen der Erde verringerte.
Das Rückstrahlvermögen misst die Fähigkeit der Erde, Sonnenlicht zu reflektieren. Wenn es weniger helle, tief liegende Wolken gibt, wird mehr Sonnenlicht absorbiert, wodurch sich die Erde weiter aufheizt. Die Studie analysierte NASA-Bilder aus vielen vergangenen Jahren. Sie zeigt einen jahrzehntelangen Rückgang der niedrigen Wolkendecke, insbesondere über dem Nordatlantik. Die Forscher wissen jedoch noch nicht, was die Gründe dafür sind.
Sie verweisen auf die besorgniserregende Möglichkeit, dass die globale Erwärmung an sich zu einer Abnahme dieser Wolken führt. Wenn sich die Atmosphäre erwärmt, können sich niedrige Wolken auflösen und einen Kreislauf in Gang setzen, der die Erwärmung beschleunigt. Experten sagen, dass Wolken einen wichtigen Sonnenschutz für die Erde darstellen, u