Transatlantische Krise: Amerikaner wollen Salz im Tee
Ein unerwarteter diplomatischer Konflikt bedroht die normalerweise soliden Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA. Und das fast 250 Jahre nachdem amerikanische Siedler Kisten mit Tee in den Bostoner Hafen kippten und damit die Amerikanische Revolution auslösten. Diesmal sind es die Briten, die sich über die Amerikaner empören.
Eine amerikanische Chemieprofessorin empfiehlt, bei der Zubereitung von Tee Salz dazuzugeben. Die dadurch ausgelöste Empörung veranlasste die US-Botschaft in London, ein offizielles Kommuniqué herauszugeben, in dem Versuche zurückgewiesen werden, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu untergraben. Die Botschaft versicherte außerdem, dass Salz im Tee keine offizielle US-amerikanische Richtlinie sei.
Es gelang den USA jedoch nicht, die diplomatische Krise abzuwenden, die nach weiteren problematischen Äußerungen in dem Kommuniqué nur noch mehr eskalierte. Als Reaktion auf einen anderen Vorschlag derselben Professorin erklärte die US-Botschaft, dass sie Tee weiterhin auf die richtige Weise zubereiten werde – nämlich in der Mikrowelle.