„Burnt-Toast“-Theorie: Schlechte Dinge sind ein Segen
Laut den Anhängern der „Burnt Toast“-Theorie haben aktuelle Ereignisse die Gültigkeit, Anwendbarkeit und Universalität dieser Theorie weiter untermauert. Die Theorie besagt, dass man, wenn man seinen Frühstückstoast vor der Arbeit verbrennt und dadurch 5 bis 10 Minuten später dran ist, in Wirklichkeit vor einer Katastrophe wie einem Autounfall oder einem Flugzeugabsturz bewahrt wird.
Bei dem Zwischenfall mit einer Alaska-Airlines-Boeing 737 Max 9, bei der während eines Fluges ein Teil der Kabinenwand abgerissen wurde, saß beispielsweise niemand auf den beiden Sitzen direkt neben dem Loch in der Flugzeugwand. Für die Anhänger der Theorie war sofort klar, dass die beiden Passagiere schlicht ihren Toast verbrannt und deshalb den Flug verpasst hatten.
Die „Burnt-Toast“-Theorie schenkt den kleinen Dingen im Leben eine größere Bedeutung und bietet eine Grundlage für Strategien, die bei der Bewältigung von Problemen helfen können. Die Gegner der Theorie sagen jedoch, dass sie lediglich ein allgemeines kognitives Konzept beschreibt, das als rückblickende Voreingenommenheit bekannt ist, oder dass sie eine aufgebauschte Version von „Alles geschieht aus einem bestimmten Grund“ ist.