Eizellen aus männlichen Mäusezellen
Am 9. März veröffentlichte die Zeitschrift Nature einen Artikel, in dem eine neue Methode zur Erzeugung von Eizellen aus Hautzellen männlicher Mäuse beschrieben wird. Die Methode selbst wurde am 8. März auf dem Third International Summit on Human Genome Editing in London von Professor Katsuhiko Hayashi von der Osaka-Universität in Japan vorgestellt.
Bei dieser Forschung, die sich noch in einem frühen Stadium befindet, wird aus einer Hautzelle einer männlichen Maus eine Stammzelle erzeugt. Stammzellen sind Zellen, aus denen sich andere Zelltypen entwickeln können. Durch weitere Modifikationen kann diese Stammzelle so programmiert werden, dass sie zu einer Eizelle wird. Nach der Befruchtung und Einpflanzung in weibliche Mäuse können sich diese Eizellen zu scheinbar gesunden, fruchtbaren Mäusen entwickeln.
Nach Ansicht von Professor Hayashi müssen jedoch noch einige Probleme gelöst werden. Die Eizellen waren von schlechter Qualität, und auch die Überlebensrate war gering. Von den 630 eingepflanzten Embryonen entwickelten sich nur 7 zu lebenden Mäusebabys. Momentan kann die Technik noch nicht sicher beim Menschen eingesetzt werden, aber Professor Hayashi geht davon aus, dass diese Proble