Der Krieg in der Ukraine und Proteste im Iran stehen im Mittelpunkt der 73. Berlinale
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, wurden am vergangenen Donnerstag mit einer Live-Videoansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij eröffnet. Die Eröffnungsgala war ein klares Bekenntnis zur Unterstützung der Ukraine. Der ukrainische Präsident erhielt stehende Ovationen, als er auf der Leinwand erschien.
Die Berlinale hat ihre politische Einstellung und ihr Engagement für aktuelle Ereignisse schon immer sehr deutlich gezeigt. Wie erwartet, standen Russlands Krieg gegen die Ukraine und die anhaltenden Inhaftierungen und Hinrichtungen iranischer Demonstranten im Mittelpunkt des Interesses. Die Proteste der Aktivisten begannen bereits auf dem roten Teppich bei der Eröffnung der 73. Berlinale.
Eine weitere stehende Ovation gab es für einen Dokumentarfilm des amerikanischen Schauspielers und Aktivisten Sean Penn über den Krieg in der Ukraine. Der Film Superpower sollte ursprünglich ein Porträt des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij werden, der früher selbst Schauspieler war. Doch aufgrund der russischen Invasion wurde der Film zu einem Porträt der Ereignisse in dem vom Krieg gezeichneten Land.