US-Präsident Bidens erste Rede vor der UN-Generalversammlung
US-Präsident Biden hat am Dienstag seine erste Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gehalten. Er nutzte die Gelegenheit, um der Welt zu versichern, dass die USA weiterhin ein zuverlässiger internationaler Partner sind. In seiner Rede kündigte Biden den Plan seiner Regierung an, die finanzielle Hilfe für Entwicklungsländer zu verdoppeln.
Die Rede Bidens folgte auf vier Jahre „America First“-Außenpolitik des früheren Präsidenten Donald Trump. Anders als Trump äußerte Biden in seiner Rede keine Beschwerden über die Vereinten Nationen. Stattdessen hielt er ein leidenschaftliches Plädoyer für die Zusammenarbeit mit dem Rest der Welt. Er sagte, eine solche Zusammenarbeit sei notwendig, um globale Krisen wie den Klimawandel und die COVID-19-Pandemie zu bewältigen.
Ein weiteres Thema der Rede Bidens war die Gegenüberstellung von Demokratie und Autoritarismus. „Die Zukunft gehört denjenigen, die ihrem Volk die Möglichkeit geben, frei zu atmen“, sagte er. „Die autoritären Regimes dieser Welt versuchen, das Ende des Zeitalters der Demokratie auszurufen, aber sie irren sich.“ Präsident Biden nannte keine Länder beim Namen.