„Flat-Earth“-Verschwörung erlebt Renaissance
Am 14. November trafen sich etwa 600 Verfechter der „Flat-Earth“-Verschwörungstheorie in Dallas, Texas, zur dritten jährlichen „Flat Earth International Conference“. Die Konferenzteilnehmer sehen sich als Teil einer wachsenden Bewegung, deren Anhänger glauben, dass die Erde flach ist.
Die „Flat-Earthers“ behaupten, dass Fotos der Erdkugel digital bearbeitet wurden und dass es keinen Weltraum und keine Erdrotation oder Erdbewegung jeglicher Art gibt. Anhänger dieser Theorie behaupten in der Regel auch, dass die Mondlandung eine Fälschung ist und die Regierung, oder genauer gesagt die NASA, die Öffentlichkeit seit Jahrzehnten belügt. „Flat-Earthers“ neigen dazu, auch an andere Verschwörungstheorien zu glauben.
Laut einer YouGov-Umfrage ist sich einer von sechs Amerikanern nicht sicher, ob die Erde eine Kugel ist oder nicht. Eine Umfrage des Datafolha Institute aus dem Jahr 2019 unter 2.000 Brasilianern ergab, dass 7 % von ihnen nicht glauben, dass die Erde eine Kugel ist. Die Flat Earth Society, eine populäre „Flat-Earth“-Gruppe, hat über 200.000 Facebook-Mitglieder.