Ratten lernen Autofahren und sind weniger gestresst
Ein Team von Forschern der University of Richmond baute winzige Elektroautos und brachte einer Gruppe von 17 Ratten bei, diese zu steuern. Das Ergebnis war eine Studie, die Auswirkungen auf die Entwicklung nicht-medikamentöser Behandlungen von psychischen Erkrankungen haben könnte. Die Studie wurde am 17. Oktober in der Fachzeitschrift Behavioural Brain Research veröffentlicht.
Das Auto bestand aus einem Kunststoffbehälter auf einer auf vier Rädern montierten, lenkbaren Aluminiumplatte. Nach monatelangem Training waren die Ratten nicht nur in der Lage, das Rattenmobil zu fahren, sondern es auch gezielt zu einer kleinen Leckerei zu steuern. Die Ratten wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe war in einer Laborumgebung aufgewachsen, die andere Gruppe in einer natürlicheren Umgebung. Die Ratten in der letztgenannten Gruppe, die in der stimulierenderen Umgebung aufgewachsen waren, zeigten bessere Leistungen und waren bessere Autofahrer. Alle Ratten wurden auf Stresshormone getestet und bei allen wurden erhöhte Konzentrationen des Antistresshormons Dehydroepiandrosteron im Stuhl nachgewiesen.
Die Studie könnte helfen, Behandlungen für psychiatrische Erkrankungen zu finden und w