Studie erklärt irrationales Verhalten in Flugzeugen
Wer im Flugzeug bei traurigen Filmen besonders heftig weint oder sich beim Fliegen anderweitig ungewöhnlich verhält, wird sich möglicherweise freuen zu wissen, dass es dafür jetzt eine wissenschaftliche Erklärung gibt. Anfang dieses Monats berichteten die Zeitung The Boston Globe und die amerikanische Nachrichtenagentur NPR über verschiedene Studien, die erklären, warum sich Menschen in Flugzeugen so ungewöhnlich verhalten.
Die Berichte, die unter anderem wissenschaftliche Arbeiten und Studien umfassen, die von der Luftfahrtindustrie in Auftrag gegeben wurden, zeigen, dass Kabinendruck, Motorgeräusche und Stress körperliche und emotionale Veränderungen auslösen können. So führt zum Beispiel der niedrige Luftdruck während des Fluges zu einer Verringerung der im Blut enthaltenen Sauerstoffmenge, was zu Verwirrung, Müdigkeit, Beeinträchtigung der Entscheidungsfähigkeit und Schwierigkeiten beim Umgang mit Emotionen führen kann. Eine vom Flughafen Gatwick in Auftrag gegebene Umfrage ergab beispielsweise, dass 15 Prozent der befragten Männer beim Anschauen eines Films im Flugzeug eher weinen als wenn sie den gleichen Film zu Hause sehen würden.
Verbreitete Heißhungerattacken, wie der App