Mit oder ohne Gurke? Spanier debattieren über die Zutaten für Gazpacho
Eine Twitter Umfrage über die besonders im Sommer beliebte Suppe hat eine Kontroverse bei den Spaniern ausgelöst. Ende des vergangenen Monats hat der spanische Humorist El Monaguillo („Messdiener“ auf Deutsch) folgendes gepostet: „Absolut wichtige Umfrage. Gazpacho – mit oder ohne Gurke?“
63 % der Teilnehmer, also fast zwei Drittel antworteten: „mit!“. Aber beide Seiten verteidigten ihre Meinungen hartnäckig. „Gurke im Gazpacho ist gastronomischer Terrorismus!“ twitterte Dani Garcia, ein Unternehmer der ein 3-Sterne-Restaurant des Guide Michelin führt. Er stammt aus Andalusien, Herkunftsort der Gazpacho. Andere argumentierten, dass die Suppe ohne Gurke nicht Gazpacho genannt werden dürfe.
Gazpacho „Experten“ haben sich in die Debatte eingeschaltet. Die Präsidentin der Akademie Andalusischer Gazpacho teilte der britischen Zeitung The Guardian mit, dass Leute, je nach Geschmack, alle möglichen Gemüse und sogar Früchte in die Suppe tun könnten. Möglicherweise gäbe es eine noch größere Debatte bei der Frage, ob Brot in die Gazpacho gehöre, fügte sie hinzu.