Neue Studie zu Gehirnfunktion zeigt Nachteile für Nachtschwärmer
Menschen, die abends gerne lange aufbleiben, haben in Hirnregionen, die eine Rolle bei der Bewusstseinsentwicklung spielen, weniger Konnektivität als Frühaufsteher. Diese, in der letzten Woche in der Zeitschrift Sleep veröffentlichten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Nachtschwärmer im Hinblick auf ihre Arbeitsleistung Nachteile haben könnten.
Forscher in England scannten die Gehirne von Personen, die um 2:30 Uhr ins Bett gehen und um 10:15 Uhr aufstehen. Sie untersuchten außerdem die Gehirne von Personen, die vor 23 Uhr ins Bett gehen und um 6:30 Uhr aufstehen. Die Studienteilnehmer führten dann zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr eine Reihe von Aufgaben aus. Neben einer geringeren Konnektivität in Teilen des Gehirns, die an der Bewusstseinsentwicklung beteiligt sind, reagierten die Nachteulen langsamer und waren weniger aufmerksam. Obwohl die Unterschiede am Morgen am deutlichsten waren, hatten Frühaufsteher den ganzen Tag über einen Vorteil.
Die Forscher verglichen die Erfahrungen der Spätaufsteher, die versuchten, sich an reguläre Arbeitszeiten anzupassen, mit einem Jetlag. Sie sagen, dass eine größere Flexibilität bei der Arbeitszeitplanung die Produktivität steigern und Gesundh