Starker Anstieg der Selbstmordrate in den USA
Die Nachricht von den Selbstmorden der Modedesignerin Kate Spade und des Starkochs Anthony Bourdain in der letzten Woche verdeutlichte einen beunruhigenden Trend: Den dramatischen Anstieg der Selbstmordrate in den USA. Laut einem Bericht, der am vergangenen Donnerstag von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde veröffentlicht wurde, stieg die Zahl der Selbstmorde zwischen 1999 und 2016 in der Hälfte der US-Bundesstaaten um mehr als 30 Prozent.
In den USA hatten sich 2016 fast 45.000 Menschen das Leben genommen. Damit gab es dort in jenem Jahr mehr als doppelt so viele Selbstmorde wie Morde. Die Zahl der Selbstmorde ist bei Frauen und Männern und in allen Altersgruppen und ethnischen Gruppen gleichermaßen gestiegen. In 54 Prozent der Fälle waren bei den Menschen, die Selbstmord begingen, keine psychischen Probleme bekannt. Dem Bericht zufolge waren die Hauptgründe Beziehungsprobleme, eine aktuelle oder bevorstehende Krise, Drogenmissbrauch und körperliche Krankheiten.
Einige Wissenschaftler glauben, dass die Große Rezession vor zehn Jahren einer der Gründe für den Anstieg der Selbstmordrate ist. Damals hatten viele Menschen ihre Arbeitsplätze und Häuser verloren. Andere verweisen a