Facebook, Google wollen gegen terroristische Inhalte vorgehen
Am vergangenen Donnerstag kündigte der Social-Media-Riese Facebook Maßnahmen zur Blockierung von Postings mit terroristischen Inhalten an. Google folgte Facebook am Sonntag mit der Erklärung, der Internetkonzern werde in seinem Video-Service YouTube extremistische Inhalte ebenfalls blockieren. Regierungen verschiedener Länder hatten die Internetfirmen unter Druck gesetzt und verlangt, die Verbreitung von terroristischer Propaganda und von Botschaften zur Anwerbung von Rekruten über ihre Seiten zu stoppen.
Die Terrormiliz Islamischer Staat und andere militante Gruppen nutzen das Internet zum Aufruf zur Gewalt und zur Rekrutierung neuer Mitglieder. Dies hat die Frage aufgeworfen, ob die Internetkonzerne ihrer Verantwortung beim Kampf gegen diese Aktivitäten gerecht werden. Großbritannien, Frankreich und Deutschland warfen Unternehmen wie Facebook und Google vor, nicht genug zu unternehmen und hatten angesichts der jüngsten Terroranschläge in Europa strengere Kontrollen gefordert.
Die Unternehmen planen, künstliche Intelligenz einzusetzen, um terroristische Inhalte zu erkennen und zu blockieren. Außerdem planen sie eine engere Zusammenarbeit mit Experten für Terrorismusbekämpfun