Theresa May ruft Tech-Firmen zum Kampf gegen Extremismus auf
Die britische Premierministerin Theresa May hat gefordert, bestimmte Bereiche des Internets zu schließen. Sie beschuldigte die Tech-Riesen, terroristischen Ideologien einen „Rückzugsort“ zu bieten. Am Sonntag sagte May: „Wir dürfen dieser Ideologie nicht den Rückzugsraum geben, den sie braucht, um sich auszubreiten“. Innenministerin Amber Rudd sagte ebenfalls am Sonntag, dass Tech-Konzerne extremistische Inhalte aus dem Netz nehmen und die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die von Terroristen genutzt wird, beschränken müssten. Mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werden Nachrichten unlesbar, wenn sie abgefangen werden.
Die neuesten Versionen von WhatsApp bieten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dank dieser Technologie können nur die Personen, die miteinander kommunizieren, die gesendete Nachricht lesen. Niemand anders, nicht einmal WhatsApp, kann sie lesen. Die Nachrichten sind mit einer Sperre gesichert, und nur der Absender und der Empfänger haben den speziellen „Schlüssel“, mit dem die Nachricht entsperrt und gelesen werden kann.
Google, Facebook (der Besitzer von WhatsApp) und Twitter sind unter den Internetfirmen, die laut May mehr tun müssen, um extremistische Inhalte zu