Erster erfolgreicher Start für wiederverwendete Rakete
SpaceX, das private Raumfahrtunternehmen von Erfinder und Milliardär Elon Musk, hat am letzten Donnerstag eine teilweise wiederverwendete Rakete ins All geschossen. Es war das erste Mal, dass ein solches Vorhaben erfolgreich war, und es weckt die Hoffnung, dass Missionen ins All in Zukunft kostengünstiger werden.
Der Raketenbooster ―der Teil der Rakete, der die Triebwerke trägt ― war zuvor im April 2016 als Teil einer SpaceX-Rakete verwendet worden, die Fracht zur Internationalen Raumfahrtstation gebracht hatte. Dieses Mal half die Rakete dabei, einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen, der Signale nach Lateinamerika weiterleiten wird. Der Booster wurde nach seinem ersten Einsatz instand gesetzt und anschließend ins Kennedy Space Center nach Florida gebracht, von wo die Rakete in der letzten Woche startete. Obwohl nicht genau bekannt ist, wie viel Geld die Wiederverwendung des Boosters spart, könnten damit laut Aussagen von SpaceX etwa 30 Prozent der Kosten eines Raketenstarts eingespart werden. Ein Start kostet normalerweise 62 Millionen Dollar.
Für Elon Musk sind wiederverwendbare Raketen ein entscheidendes Element in seinem Plan, den Planeten Mars zu besiedeln. Er