Golden Globes vermischen Kunst und Politik
Am vergangenen Sonntag fand die Verleihung der Golden Globes statt, einer jährlichen Veranstaltung der Hollywood Foreign Press Association, auf der Filme und Fernsehserien ausgezeichnet werden. Der große Gewinner des Abends war „La La Land“, ein Musical über zwei Künstler in Los Angeles, die von ihrem großen Durchbruch träumen. Der Film gewann in allen sieben Kategorien, in denen er nominiert war, einschließlich „Bestes Musical oder Komödie“ und „Beste Regie“.
Gewinner in der Kategorie „Bestes Drama“ war der Film „Moonlight“, der die Geschichte eines jungen homosexuellen Schwarzen, der in Miami aufwächst, porträtiert. Casey Affleck und Isabelle Huppert wurden für ihre Rollen in „Manchester by the Sea“ bzw. dem französischen Film „Elle“ jeweils als „Bester Darsteller“ und „Beste Darstellerin“ ausgezeichnet. Die Schauspielerinnen Carrie Fisher und Debbie Reynolds, die im vergangenen Monat gestorben waren, wurden mit einer Hommage geehrt.
Zu den vielleicht einprägsamsten Momenten des Abends zählte die Rede der Schauspielerin Meryl Streep, die eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk erhielt. Ohne seinen Namen zu erwähnen, kritisierte Streep den künftigen Präsidenten Donald Trump für