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Adjectival Suffixes


Dinner-Party typisch deutsch

Jana: Mehr als die Hälfte der Deutschen lädt gerne Gäste zu sich nach Hause ein, und die meisten von ihnen kochen gerne. Aus diesem Grund ist wahrscheinlich die typisch deutsche Dinner-Party entstanden, bei der natürlich das Essen und die häufig alkoholischen Getränke im Vordergrund stehen.
Hanna: Ist das Essen überhaupt genießbar, wenn es von Deutschen gekocht wird?
Jana: Du spielst auf das Klischee an, dass die Deutschen nicht unbedingt für ihre außergewöhnlichen Kochkünste bekannt sind.
Hanna: Ich nehme an, dass es keine Curry-Wurst mit Pommes und auch keinen Döner bei einer Dinner-Party gibt.
Jana: Nein, diese typischen Gerichte sind zwar die beliebtesten in Deutschland, aber sie sind eher Fast-Food für zwischendurch oder wenn es schnell gehen muss.
Hanna: Lass' mich raten, es werden Nudeln mit Tomatensoße für diese großartige Dinner-Party gekocht.
Jana: Damit magst du in einigen Fällen richtig liegen. Die Deutschen lieben Nudeln.
Hanna: Wie langweilig.
Jan: Aber es gibt durchaus auch andere Leckereien, zum Beispiel Bruschetta, Flammkuchen oder Aufläufe.
Hanna: Klassisch deutsch hört sich das aber nicht an.
Jana: Einen Auflauf würde ich schon als beispielhaft für die deutsche Küche bezeichnen. Und der Flammkuchen kommt aus dem Elsass, einem Gebiet, das über die Jahrhunderte immer wieder zwischen Deutschland und Frankreich hin und her gereicht wurde.

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I. Theory

As we see with English adjectives, there are several common endings for German adjectives as well. These ending parts are known as suffixes - the opposite of prefixes.

Der Film ist lustig.
The film is funny.

Es ist gefährlich, hier zu schwimmen.
It is dangerous to swim here.

Der Tunnel ist durch den Nebel nicht sichtbar.
The tunnel isn’t visible through the fog.

II. Common suffixes

A handful of suffixes are often used to create adjectives in German. In most cases, they have a general English equivalent as well. Examples of such suffixes in English include: -y, -ish, -ive, -ed, -able, and -ible.

-lich (used to show characteristics of the noun before it)

Examples: behilflich, gemütlich, natürlich


- ig (often corresponds to the English -y and also conveys qualities of a noun)

Examples: heftig, großartig, blutig


-isch (equates usually to -ish, cal, or ic in English)

Examples: melodisch, Walisisch, komisch


-sam (conveys that the noun has a certain quality)

Examples: langsam, gemeinsam, mühsam


-ern (similar to -en in English. Conveys the material from which something is made)

Examples: silbern, gläsern, stählern


-haft (having the quality of a noun)

Examples: ekelhaft, fabelhaft, glaubhaft


-los (equates to English -less)

Examples: arbeitslos, sprachlos, hoffnungslos


-bar (equates to English -ful or -able)

Examples: lesbar, fruchtbar, verfügbar

Choose the right suffix for each of the adjectives.

sam | lich | bar | haft | ig | los | isch

  1. Wir suchen einen Hund, der kinderfreund ist.
  2. Die Mutter war sprach, als sie hörte, dass sich ihre Tochter vor einem Monat mit ihrem Freund verlobt hat.
  3. Da die Erde in dem Tal sehr frucht ist, haben die Menschen eine reiche Ernte.
  4. Mein bester Freund und ich gehen gemein auf eine Europareise.
  5. Im Vergleich mit der Stadt ist das Dorf in den Bergen sehr ruh.
  6. Ist es notwend, unsere Antworten auf Deutsch zu schreiben?
  7. Die Hochzeit war fabel! Das Essen und die Musik waren großart.
  8. Bitte seien Sie zu allen Terminen pünkt.
  9. Ich habe interessehalber ir studiert, als ich in Galway gelebt hatte.
  10. Obwohl die Situation auf den ersten Blick hoffnungs scheint, verspreche ich dir, dass alles okay wird.


Read the text and choose the correct adjective (a, b, or c) for each of the blanks.
Das Interesse an Spionen war schon immer groß. Aus diesem Grund spielt der Spion eine (a - wichtige, b - gemeinsame, c - müde) Rolle in unserer Literatur, in Filmen und in der Kultur. Dank moderner Technik ist es jetzt ( a - großartig, b - seltsam, c - häufig), dass Spionage mit Computern verknüpft ist. Früher gab es ältere Spionagemethoden: (a - öffentliche, b - geheime, c - bekannte) Chiffrierungen, Verkleidungen, und (a - nützliche, b - kreative, c - schmutzige) Informanten. Während des Zweiten Weltkriegs stahlen (a - freundliche, b - französische, c - zwielichtige) Spione dem Dritten Reich Informationen. Die (a - zufälligen, b - ruhigen, c - unscheinbarsten) Spione waren damals oft Frauen. In der 50er Jahren, der Hochphase des Kalten Krieges, erlebten wir mit den (a - ursprünglichen, b - ehemaligen, c - fabelhaften) „007“-Romanen von Ian Fleming die volle Stärke der Spionage in Literatur und Film. Später kam die Industriespionage auf, womit (a - gierige, b - notwendige, c - lächerliche) Unternehmen einander ausspionierten, um an für den Wettbewerb (a - wesentliche, b - nutzlose, c - unbedingte) Informationen zu kommen.