| Michael: | Auf ihrem Parteitag im Februar in Stuttgart hat die CDU beschlossen, dass es ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren geben soll. Für Kinder unter 16 Jahren sollen die Plattformen Jugendversionen ihrer Dienste anbieten. Da alle Parteien in dieser Hinsicht mittlerweile Blut geleckt haben, wird es immer wahrscheinlicher, dass ein solches Verbot kommen wird. Nur die CSU hat sich gegen ein generelles Verbot ausgesprochen. Was hältst du denn davon, Sabine? |
| Sabine: | Ja, ich finde ein solches Verbot fantastisch. Ganz Klasse. Da können wir auch gleich Orkane, Fluten, Erdbeben und Tornados verbieten. Das ist doch absurd. Und da ich jetzt Blut geleckt habe, kann ich mir auch ein paar traumhafte Dinge wünschen. Wie wäre es mit einem Lottogewinn für jeden? |
| Michael: | Hahaha. Ich höre hier heraus, dass du ein solches Verbot für nicht umsetzbar hältst? |
| Sabine: | Leider nein. Ich meine, dass Social Media für Kinder und Jugendliche schädlich sind, ist mittlerweile so gut wie unumstritten. In Extremfällen führt die Nutzung von Social Media zu Sucht, Cybermobbing, Stalking und extrem antisozialem Verhalten, wenn die Kinder erstmal Blut geleckt haben. Aber das Problem geht viel tiefer. |
Water under the bridge
Schnee von gestern
Through thick and thin
Mit jemandem durch dick und dünn gehen
To give the cold shoulder
Einen Korb geben
One hand washes the other
Eine Hand wäscht die andere
To have a soft spot for someone
Einen Stein im Brett haben
To give someone a piece of your mind
Jemandem eine Gardinenpredigt halten
To bash someone
Jemanden runtermachen
To do someone in
Jemanden um die Ecke bringen
Blut geleckt – To develop a strong interest
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