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24 December 2020

Episode #233

17 December 2020

Episode #232

10 December 2020

Episode #231

3 December 2020

Episode #230

26 November 2020

Episode #229

19 November 2020

Episode #228

12 November 2020

Episode #227

5 November 2020

Episode #226

29 October 2020

Episode #225

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Introduction

Jana: Heute ist Donnerstag, der 26. November 2020. Herzlich willkommen zu unserer wöchentlichen Ausgabe von „News in Slow German“! Hallo liebe Hörer! Hallo Michael! 
Michael: Hallo Jana! Hallo zusammen! Jana, hast du schon mit deinen Weihnachtseinkäufen begonnen? 
Jana: Oh, nein! Wie soll man denn jetzt, wo die Pandemie wieder schlimmer wird, Geschenke einkaufen gehen?  
Michael: Man kann doch online-shoppen.
Jana: Hmm, vielleicht hast du recht ...
Michael: Ich verstehe total, dass du Bedenken hast. Und ich vermute, dass es vielen Zuhörern ähnlich geht. Darf ich dir einen Vorschlag für ein wirklich cooles Geschenk machen?
Jana: Hmm. Ich glaube, ich weiß, was du sagen willst. Lass mich raten, ... ist es ein Geschenk, dass man online kaufen kann?
Michael: Ja …
Jana: Ist es ein Geschenk, das originell ist, den Geist anregt und Stil hat?
Michael: Ja ...
Jana: Ist es ein Geschenk mit verschiedenen Preisoptionen – von 15 Euro über 100 Euro bis zu 300 Euro oder sogar zu jedem beliebigen Betrag?
Michael: Okay, okay, du hast mich durchschaut. Natürlich meine ich ein Geschenk-Abo für „News in Slow German“, … oder für eines unser anderen Sprachprogramme.  
Jana: Das ist eine ausgezeichnete Idee, Michael! Ich bin mir sicher, dass unseren Zuhörern dein Vorschlag gefällt. Lass uns jetzt aber unser Programm starten. Wir beginnen unseren Nachrichten-Teil mit einer Diskussion über die vom künftigen US-Präsidenten Joe Biden am Montag bekanntgegebene Besetzung seines außenpolitischen Teams. Danach erörtern wir die Ereignisse in Paris, wo der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht steht. Als Nächstes sprechen wir über die weltweite Einführung von „Fleets“ auf Twitter – das sind Tweets, die nach 24 Stunden automatisch gelöscht werden. Und wir beenden den ersten Teil unseres Programms mit der ungewöhnlichen Entscheidung des renommierten Madrider Opernhauses El Teatro Real, trotz der Corona-Pandemie vor einem Publikum zu spielen. 
Michael: Und worum geht es im zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“?
Jana: Im zweiten Teil unseres Programms werden wir über die jüngste Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft sprechen, die liebevoll auch „die Mannschaft“ genannt wird, und die in dieser Saison das schlechteste Ergebnis einer deutschen Nationalmannschaft seit 1931 geliefert hat. Weiter geht es dann mit dem Rücktritt des Innenministers von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier.
Michael: Klingt interessant, Jana!  
Jana: Danke, Michael! Los geht's!
26 November 2020
Biden nominiert sein außenpolitisches Team

Am Montag, dem 23. November, gab der künftige US-Präsident Joe Biden die Nominierung von Anthony Blinken für das Amt des Außenministers bekannt. Blinken ist ein langjähriger Diplomat mit engen Verbindungen zu Biden. Unter Barack Obama war er Vizepräsident Bidens Berater für nationale Sicherheit und später Stellvertreter von Außenminister John Kerry.

Anthony Blinken hat lange und tiefe Verbindungen zu Europa, wo er zur Schule ging und Fußball spielen lernte. Er spricht davon, Europa zu einem Partner der „ersten und nicht der letzten Wahl“ zu machen und die Handelsspannungen zwischen den USA und

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26 November 2020
Nicolas Sarkozy wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht
SC Image / Shutterstock.com

Nicolas Sarkozy ist Frankreichs erster ehemaliger Präsident auf der Anklagebank. Sarkozy, dem Korruption und unerlaubte Einflussnahme vorgeworfen werden, soll versucht haben, einen Richter zu bestechen, um an Informationen heranzukommen.

Es gab bisher nur einen anderen französischen Präsidenten, der sich nach seinem Ausscheiden aus dem Amt vor Gericht verantworten musste – Sarkozys politischer Mentor Jacques Chirac. Aus gesundheitlichen Gründen erschien Chirac jedoch nie vor Gericht und wurde in Abwesenheit wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Gegen Sarkoz

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26 November 2020
Twitter startet Fleets jetzt weltweit
Natee Meepian / Shutterstock.com

Twitter hat weltweit eine neue Funktion eingeführt – „Fleets“. Das sind „fleeting Tweets“ oder flüchtige Tweets, die sich nach 24 Stunden selbst automatisch löschen, ähnlich wie die Storys auf Snapchat und Instagram. Twitter hatte diese kurzlebigen Tweets bereits vor einiger Zeit angekündigt und sie in Brasilien, Italien, Indien und Südkorea getestet.

Fleets können Text, Fotos und Videos enthalten. Einige Twitter-Nutzer, die das neue Tool getestet haben, äußerten ihre Besorgnis darüber, dass mit Fleets neue Möglichkeiten zur Online-Belästigung geschaffen wurden. In Fleets können deren Verfasser

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26 November 2020
„The show must go on“ – auch während der Pandemie

Weltweit sind viele der größten Veranstaltungsorte für klassische Musik aufgrund der Pandemie geschlossen. Dazu gehören die Metropolitan Opera in New York, Covent Garden in London und die Mailänder Scala. Wenn man sich allerdings eine Aufführung im Teatro Real in Madrid ansieht, vergisst man fast, dass es das Coronavirus gibt. Niemand auf der Bühne trägt eine Maske, was heutzutage inmitten einer Pandemie schon merkwürdig scheint.

Das Opernhaus, das sich in einer der am stärksten von COVID-19 betroffenen Städte befindet, unternimmt große Anstrengungen, um die „Show“ am Laufen zu halten. Das Teat

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26 November 2020
0:6 gegen Spanien – deutsche Nationalmannschaft am Boden
Marcel Paschertz / Shutterstock.com

Jana: Die deutsche Fußballnationalmannschaft liegt erneut am Boden. Am Dienstag letzter Woche wurde „Die Mannschaft“ unter Bundestrainer Jogi Löw von Spanien deklassiert und gedemütigt. 0:6 lautete das Endergebnis, aber es hätte genauso gut 0:10 oder schlimmer ausfallen können. Die Spanier hatten eine hochklassige Chance nach der anderen, hatten ein Tor, das hauchdünn als Abseits gewertet wurde. Die Deutschen hingegen haben nicht nur keine Chance genutzt, sondern hatten nicht mal eine einzige Chance. Eigentlich waren sie gar nicht auf dem Platz. Es sah so aus, als hätten sich ein paar Grundschüler auf Klassenfahrt in ein Profi-Fußballspiel verlaufen. Das Spiel wird nicht umsonst von der Presse als „Rasur oder das Debakel von Sevilla“ bezeichnet. Schon jetzt! Es war die größte Niederlage in einem Pflichtspiel seit dem peinlichen 0:6 gegen Österreich von 1931. Damit ist auch der dritte Versuch eines „Wiederaufbaus“ der Mannschaft durch Jogi Löw gescheitert, nachdem Deutschland unter seiner Führung unrühmlich aus der Vorrunde der WM von 2018 ausgeschieden war. Das war auch noch nie vorgekommen. Hast du das Spiel gesehen, Michael?

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26 November 2020
Innenminister tritt zurück nach Waffenkauf
RikoBest / Shutterstock.com

Michael: Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, ist zurückgetreten. Grund dafür ist, dass er Anfang 2018 eine Waffe von einem vermeintlich Rechtsextremen gekauft hatte. Caffier ist Jäger und deshalb berechtigt, eine Waffe zu besitzen. Dass der Waffenhändler einer rechtsextremen Gruppe nahestand, wusste Caffier zu dem Zeitpunkt angeblich nicht. Niemand würde dem Politiker eine Nähe zu Rechtsradikalen unterstellen, schreibt die „Welt“ im Artikel „Dieser Rücktritt war unausweichlich“ vom 17. November. Wer den Lebensweg des CDU-Politikers kenne, der wisse - alle Erfolge im Kampf gegen den Rechtsextremismus im Bundesland wären ohne ihn kaum möglich gewesen. Doch nach 14 Jahren im Amt - damit ist er der dienstälteste Innenminister eines Bundeslandes - fehle ihm das das politische Feingefühl dafür, was man als Innenminister macht und was man lieber unterlässt. Der Kauf einer Waffe sei für ihn als Amtsträger keine Privatsache und müsse rechtlich einwandfrei und ohne Beziehungen zu Waffenhändlern erfolgen. Doch nicht nur die fehlende Sensibilität sei Grund genug für den Rücktritt. Es sei auch politisch ratsam. Im Herbst nächsten Jahres wird gewählt und die CDU müsse sich gegen die populäre Kandidatin der SPD behaupten, um eine Chance zu haben. Caffier wäre hier nur eine Last gewesen.

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