Änderungen der Lebensweise könnten fast die Hälfte der krebsbedingten Todesfälle verhindern
Die Studie untersuchte modifizierbare Risikofaktoren, d. h. Faktoren, die verändert oder kontrolliert werden können, um das Risiko chronischer Krankheiten zu senken. Sie stellte fest, dass diese Faktoren für wesentlich mehr Krebsfälle und Todesfälle verantwortlich sind als alle anderen bekannten Faktoren wie genetische oder Umweltfaktoren.
In der Studie wurden 30 Krebsarten untersucht. Bei 19 von ihnen waren modifizierbare Risikofaktoren für mehr als die Hälfte der Neuerkrankungen verantwortlich. Bei 10 Krebsarten lag die Zahl sogar bei mindestens 80 %.
Erwartungsgemäß ist das Rauchen der mit Abstand wichtigste Faktor. Rauchen ist für fast 20 % der Krebsfälle und fast ein Drittel der krebsbedingten Todesfälle verantwortlich.
Laut der Studie ist Fettleibigkeit der zweitgrößte Faktor bei Krebserkrankungen. Fettleibigkeit wurde mit etwa 5 % der Neuerkrankungen bei Männern und f