Der erste dokumentierte Fall einer „Jungfrauengeburt“ bei einem Krokodil
Coquita, ein Krokodilweibchen im Zoo Parque Reptilandia in Costa Rica, war ihr ganzes Leben lang völlig isoliert von anderen Krokodilen gehalten worden. Im Jahr 2018 legte das 18-jährige Krokodil dann 14 Eier.
Nach der Bebrütung zeigte sich, dass ein Ei einen voll ausgebildeten, aber totgeborenen Fötus enthielt.
Da es keinen Partner gab, beschloss das Team, eine genetische Analyse durchzuführen. Die Analyse ergab, dass der Krokodilfötus zu mehr als 99,9 % genetisch identisch mit seiner Mutter war. Das wiederum zeigte, dass es keinen Vater gab.
Das Phänomen der Parthenogenese ist im Tierreich nicht unbekannt. Es wurde schon bei Vögeln, Fischen und anderen Reptilien beobachtet, aber noch nie bei Krokodilen.
Warum also wurde das bei Krokodilen bisher noch nie beobachtet?
Wahrscheinlich ist es die Anzahl der Tiere. Es gibt einfach nicht so viele Krokodile in Gefangenschaft. Als Schlangen als Haustiere populär wurden, häuften sich die Berichte