Lebensgroße Statue von Freddie Mercury in Südkorea enthüllt
Der südkoreanische Geschäftsmann Baek Soon-yeob ist ein großer Fan der britischen Rockband Queen. In den 1970er Jahren hörte er sich Raubkopien von Queen-Alben an.
Zu dieser Zeit war die Musik der Band unter dem damaligen Militärdiktator Park Chung-hee verboten. Damals durften Männer in Südkorea auch keine langen Haare tragen.
2014 schickte Baek Soon-yeob eine E-Mail an die Band und bat um die Erlaubnis zur Errichtung der Statue. Seine erste E-Mail blieb unbeantwortet. Doch der Geschäftsmann schickte sieben Jahre lang jeden Monat weitere E-Mails. Im Jahr 2020 erklärte sich die Band bereit, ihn in Seoul zu treffen. Das Treffen fiel mit dem allerersten Konzert von Queen in Südkorea zusammen.
Die Errichtung der 1,77 Meter hohen Bronzestatue kostete 37.000 Euro. Das Projekt war umstritten, aber es hat auch einen symbolischen Charakter. Obwohl Homosexualität in Südkorea legal ist, ist sie ein Tabu. Einige Koreaner haben gegen die Statue protestiert.
Diese Statue in Südkorea ist das zweite Denkmal für Freddy Mercury in der Welt. Die andere Statue steht in Montreux i