Iranische Behörden verbieten Pokémon Go aus Sicherheitsgründen
Als erstes Land in der Welt hat der Iran das beliebte Handyspiel Pokémon Go verboten. Die für Online-Aktivitäten zuständige Regierungsbehörde des Irans, der High Council of Virtual Spaces, begründete die Entscheidung mit „Sicherheitsgründen“.
Die genauen Gründe, die zu diesem Verbot führten, sind nicht bekannt. Im vergangenen Monat wurde jedoch berichtet, dass die iranischen Behörden den Entwickler des Spiels, Niantic, dazu bewegen wollten, bestimmte Bedingungen zu erfüllen. Dazu gehörten unter anderem, dass sich die Server des Spiels im Iran befinden müssen und dass die Orte, die im Spiel markiert werden, von der für Spiele zuständigen Landesbehörde genehmigt werden. Das Spiel ist offiziell nicht im Iran erhältlich. Einige Anwender haben es jedoch über Drittanbieter heruntergeladen.
Andere Länder haben im Zusammenhang mit Pokémon Go spezifische Beschränkungen auferlegt. In Israel haben die Behörden das Spiel auf Militärstützpunkten verboten und in Indonesien ist es Polizisten verboten, das Spiel im Dienst zu spielen. Pokémon Go ist derzeit in 90 Ländern erhältlich.